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Nachhaltigkeit

Neues Leben für die Auen in Burgdorf und Gifhorn.

Im Zuge der Flurbereinigung war es früher üblich Flüsse zu begradigen, einzuengen und zu vertiefen. Dadurch hat sich die Fließgeschwindigkeit vieler Gewässer drastisch erhöht. Bei starken Niederschlägen drohen daher extrem hohe Wasserstände. Hochwassereignisse, wie sie in den letzten Jahren auftraten, sind die Folge. Daher ist das Ziel des NABU-Naturschutz-Projekts, die volle Funktionsfähigkeit von Flussauen an geeigneten Standorten wiederherzustellen oder zumindest zu verbessern.

Aktivitäten

Funktionsfähigkeit revitalisieren

Der NABU Niedersachsen arbeitet daran, verschiedene Flussauen teilweise zu revitalisieren und ökologisch aufzuwerten. Die ausgewählten Gewässer sind jeweils Teilstrecken der Burgdorfer Aue in der Region Hannover sowie der Bruno, des Emmer Bachs und des Sauerbachs im benachbarten Landkreis Gifhorn.

Flutmulde für die Burgdorfer Aue

Die Burgdorfer Aue soll auf einem Teil einer etwa 11 ha großen Gesamtfläche ein Begleitgewässer erhalten, das auch als Flutmulde dienen kann. Diese empfindet der NABU einem ökologisch wertvollen Altarmabschnitt nach. Durch ihre Nähe zu Burgdorf kann sie die dort unregelmäßig auftretenden Hochwasser besonders wirksam entschärfen.

Langsamerer Flusslauf

In den stark ausgebaggerten Gewässern Bruno, Emmer Bach und Sauerbach ist die Fließgeschwindigkeit deutlich erhöht. Das wirkt sich oft problematisch auf die Anlieger aus. Um die Flüsse wieder zu verlangsamen, hebt der NABU die Gewässersohle an, indem er das verlorengegangene Kiesbett wieder einbringt und den Sauerbach teilweise in sein altes Flussbett zurückführt.

Moorbereiche wiederherstellen

Die Mäander des Sauerbachs verlängern auf natürliche Weise den Gewässerlauf. Weil die Flussaue mehr Wasser aufnehmen kann, erhöhen sich die Abflusszeiten. Dadurch werden Bruchwaldabschnitte und Moorbereiche wieder vernässt. Diese können effektiv große Mengen Wasser bei Extremwasserständen zurückhalten.

Hintergrund

Natürlicher Überschwemmungsschutz

Früher übernahmen Flussauen die Funktion eines natürlichen Überschwemmungsschutzes. Sie reduzierten die Fließgeschwindigkeit, nahmen Hochwasser auf, filterten Sedimente und lagerten sie ab, speicherten Kohlenstoff und boten vielen Tierarten und dem Menschen einen Lebens- und Erholungsraum. Nach vielen drastischen Umbauten der Flussbetten sind solche Flussauen vielerorts allerdings nicht mehr oder nur noch eingeschränkt vorhanden.

Unser Partner vor Ort

 

Naturschutzbund (NABU) Niedersachsen

Der NABU Niedersachen hat es sich zur Aufgabe gemacht, unser Naturerbe zu bewahren. Seit über 70 Jahren engagiert er sich für den Schutz bedrohter Lebensräume, für gefährdete Tier- und Pflanzenarten, für reine Luft und gesunde Böden. Im NABU Niedersachen organisieren sich rund 101.000 Mitglieder in über 190 Kreis- und Ortsgruppen für den Naturschutz. Als Niedersachsens größter Naturschutzverband hat er bedeutendes Gewicht, das er bei Verantwortlichen in Verwaltung und Politik geltend machen kann.

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